Yippee Ki Yay, motherfucker!
Jahrelang darauf gewartet. Bis gestern. Mein coolster Leinwand-Polizist ist zurück: John McClane. Zwar gab es immer wieder Gerüchte, dass es einen vierten Teil geben soll, aber so recht wollte ich nicht daran glauben.
Es ist schon geil, wie cool Bruce Willis den McClane mit seinen 52 Jahren gibt. Action erster Klasse und die gewohnt geilen Sprüche machen den Film zu einem meiner Highlights diesen Kinosommer. Nur sei man vorgewarnt: Die Worte Logik, Sinn, Realität oder ähnliche sollte man während der 129 Minuten Filmgenuss aus seinem Wortschatz verbannen.
Klar, jeder Actionfilm ist unrealistisch, genauso waren es schon die Vorgänger von Stirb langsam 4.0. Aber diesmal wird dem Ganzen die Krone aufgesetzt. Spätestens bei einem Abfangjäger unter der Autobahnbrücke, den Bruce Willis als Surfbrett benutzt, schaltet jegliche Gehirnzelle, die für Sinn und Verstand zuständig ist ab. Aber was soll’s. Der Film bietet purste Unterhaltung und Bruce entschädigt im Showdown jeglichen Unsinn mit: “Yippee Ki Yay, motherfucker!”.
Wirklich gefreut hat mich auch – nach dem Patzer in Teil 3 (Synchronsprecher von Arnold und Sylvester spricht Bruce Willis) – dass Manfred “20% auf Alles – außer Tiernahrung” Lehmann wieder den John McClane in der deutschen Fassung gibt.
In diesem Sinne: Macht’s nur so weiter!
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