Berlin in ausführlichen Worten

Der Tag war ganz chillig – hab ich ja davor schon skizziert. Erst hab ich mal königlich ausgeschlafen und dann dem Fußball gefrönt. Danach war Handball-WM angesagt, was mich sehr begeistert und auch ein paar Schiessl Pils das Leben gekostet hat.

Zu späterer Stunde habe ich mich dann in Sphären vorgetraut, die ich mir beim Aufstehen noch nicht hätte erträumen lassen: 20:15 Uhr – RTL – DSDS… Ohoh. Is ja ganz amüsant, was RTL dem Zuschauer da für eine bunte Collage an massigen Nicht-Sängern und ausgewählten Talenten liefert. Immer wohl portioniert, dass auch der Unterhaltungswert gewahrt bleibt. Aber mit der Realität hat das wohl nichts zu tun.
Also für mich als objektiven Beobachter war’s mal lustig, es gesehen zu haben – aber die armen Leute, die es sich angucken, weil sie die Vorstellung für echt halten… Ich habe Mittleid.
Ab und zu hab ich sogar zum Winterfest der Volksmusik gezappt… Was für ein Dreck. Diese Verdummung ist ja das Niveau von DSDS geteilt durch 100 und dann noch mal mit Scheiße verrührt. Wahnsinn, was da als Unterhaltung serviert wird – wenn ein schrumpeliger Gerd Günther Grabowski als G. G. Anderson die gerade noch zuckenden Herzen der Mitte 80-Jährigen schmelzen lässt.
Und glaubt ja nicht, ich hätte mir den Gerd Günther Grabowski ausgedacht… der heißt wirklich so… und da es noch viele solche komischen und nicht erwarteter Künstlernamen gibt, werde ich demnächst mal einen extra Beitrag über solche Künstler und ihre wahren Namen bloggen.
Naja, nach dieser Rundfunk-Schmach habe ich mich ein bisschen durch die Landschaft gezappt. Und gegen zwölf ging’s dann ab zur Eberswalder, wo Shorty mit Milena schon in der Freiluft-Disco direkt an der Treppe zur U-Bahn warteten… Die ganze Nacht wurde dann im Soda gezappelt und getrunken – konnte man ja schon im letzten Beitrag lesen…

Nun denn. Das solls mal für heute gewesen sein…

In diesem Sinne: Macht’s nur so weiter!

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